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Blogspam

SpamInACan Akismet f√ɬ§ngt gl√ɬľcklicherweise so einiges f√ɬľr mich ab. Leider versuchen einige Vandalen, mit ihrem M√ɬľll am Spamfilter vorbei zu schleichen, indem sie sich im Blog als Stammleser registrieren. Dabei macht es gar keinen Unterschied: Spam wird mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit erkannt und aussortiert, egal ob man sich registriert oder nicht. Ich habe lediglich die zus√ɬ§tzliche Arbeit mit dem L√ɬ∂schen von Deppenaccounts, und dazu habe ich keine Lust mehr. Ab sofort kann man sich hier darum kein Stammleser-Konto mehr anlegen. Bereits bestehende Konten von Nicht-Spammern bleiben erhalten.

Sport, mal ganz anders

Ich gehe selten genug zum Friseur, und heute muss es einfach mal wieder sein. Der Friseurladen am Eck sieht schnuckelig und vertrauensw√ɬľrdig aus, die Preise halten sich im Rahmen, und im Portemonnaie befindet sich nach meiner Erinnerung noch mindestens ein 50-Euro-Schein. Also nix wie rein da! Ich komm sogar gleich dran, werde nett beraten, und auch kompetent versorgt. So weit, so gut.

Kurz vor der Kasse entgleisen mir dann die Gesichtsz√ɬľge. Wo zum Geier ist der Fuffi hin? Im Geldfach sehe ich nur noch m√ɬľde 15 Euro. Mist, das reicht doch sicher nicht f√ɬľr Waschen, Schneiden, F√ɬ∂hnen – was nun? Ich z√ɬľcke die Kreditkarte, aber die Friseurin l√ɬ§chelt entschuldigend: Der Laden hat neu aufgemacht, und das Kreditkartensymbol an der T√ɬľr ist noch vom Vorg√ɬ§nger. Na gut, das macht ja nichts. Ich hinterlege meinen Personalausweis, und laufe eben schnell zur Post. Ist ja weiter kein Akt, oder?

Der Geldautomat jedoch spuckt mir meine Karte mit einem dezenten „Hualp“ entgegen: Abgelaufen! Stimmt, ja, verflixt, meine neue liegt zuhaus auf dem Schreibtisch … und jetzt? Der Postangestellte am Schalter erkl√ɬ§rt mir, dass das kein Problem sei. Mit meinem Personalausweis und der Kontonummer auf meiner abgelaufenen Karte k√ɬ∂nne man mir einen Notfallscheck ausstellen. Aha, toll!

Ich laufe zur√ɬľck zur Friseurin. Die l√ɬ§chelt mir erwartungsvoll entgegen, muss aber leider erfahren, dass ich erstmal nur das Pfand austauschen will. Sie bekommt meine Visa, und ich laufe mit dem Personalausweis zur Post. Inzwischen f√ɬ§ngt es drau√ÉŇłen an zu nieseln.

Auf der Post darf ich ein weiteres Mal Schlange stehen, der n√ɬ§chsten Postangestellten noch mal erkl√ɬ§ren, warum ich mit einer abgelaufenen Karte rumrenne, und nach einigem Warten bekomme ich endlich mein Geld. Ab ins Geldfach damit … hey, Moment! Hinter einer zerknitterten, alten Quittung steckt der verflixte F√ɬľnfziger, von dem ich so genau wu√ÉŇłte, dass ich ihn noch hatte. Grrr, alle Rennerei umsonst, warum hab ich den nicht schon fr√ɬľher gesehen? Naja, wenigstens kann ich nun nicht nur bezahlen, sondern werde nachher auch noch Geld zum Einkaufen haben.

Mittlerweile ist es drau√ÉŇłen nicht nur schmuddelig-nass, sondern auch windig, und ich hetze mit hochgeschlagenem Kragen zur√ɬľck zum Laden. Vor der Ladent√ɬľr renne ich beinahe eine kleine Stelltafel um: „Er√ɬ∂ffnungsangebot: Waschen, Schneiden, F√ɬ∂nen 14,90“.

Waschen, Schneiden, Fönen

Entgegenkommende Menschen

In letzter Zeit begegne ich des √ɬ∂fteren wieder mal sehr vielen M√ɬ∂chtegern-Briten. Das liegt aber nicht an der WM, sondern daran, dass ich das sch√ɬ∂ne Wetter nutze, um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. „Welcome to the continent“, m√ɬ∂chte ich denen manchmal zurufen, „enjoy your stay – and while you’re here: please drive right!“

√ÉŇďber Radwege kann man geteilter Meinung sein; mir w√ɬ§re es oft lieber, wir h√ɬ§tten eine rot markierte Spur auf der Fahrbahn. Andererseits, wenn ich dann im Geiste lauter Falschparker in der zweiten Reihe diesen neu gewonnenen Freiraum nutzen sehe, dann kommen mir schon Zweifel daran, ob das eine so gute Idee w√ɬ§re. Auf den gro√ÉŇłen Stra√ÉŇłen w√ɬľrde ich mich, Seite an Seite mit CB-funkenden Brummis und telefonierenden Wichtigtuern, auch nicht so wohl f√ɬľhlen – da sei mir doch besser ein Bordstein dazwischen. Und extrabreite Radwege f√ɬľr zwei Richtungen sind was wirklich feines, wenn sie mir, wie zum Beispiel an der gro√ÉŇłen Kreuzung Ecke Amsinckstra√ÉŇłe / Billhorner Br√ɬľckenstra√ÉŇłe, den Umweg durch eine Unterf√ɬľhrung mitsamt Steigung ersparen.

Sehr entgegenkommend fand ich √ɬľbrigens auch die beiden Autofahrer, die prompt hielten, als ich mich, in heimatlichen Gefilden angekommen, dem letzten Zebrastreifen n√ɬ§herte. Wunderbar, so macht die Teilnahme am Stra√ÉŇłenverkehr Freude!