Die Magie der Farben

Nichts ist schöner, als neugekaufte Klamotten frisch von der Stange anzuziehen: Alles sitzt noch so, wie es soll. Die Taschen sind noch nicht ausgebeult. Nichts wurde falsch gewaschen oder ist beim Trocknen verschossen, und selbst preiswerte Sachen sehen irgendwie edel aus. Toll!

Nichts ist √ɬ§tzender, als neugekaufte Klamotten getragen zu haben: Die Fingern√ɬ§gel haben dunkle R√ɬ§nder und sind bl√ɬ§ulich-grau verf√ɬ§rbt, genau wie die Haut an den Armen und Beinen. Die schneewei√ÉŇłen Streifen des neuen schwarzen Polo-Shirts sehen aus wie eingekleistert mit vier Wochen altem Kragenspeck. Es riecht so seltsam. Auf den M√ɬ∂beln haben sich beim Sitzen dunkle Abriebspuren gebildet, und auf dem Teppich liegen Reste von abgeschnittenem N√ɬ§hgarn. B√ɬ§h!

Notiz f√ɬľr den Einkaufszettel: Ein Beutel Fixiersalz, einen Nagelwei√ÉŇł-Stift, eine Tube Dusch-Peeling, und eine Flasche ganz besonders wohlduftenden Badezusatz zum Tr√ɬ∂sten. *seufz*